Emmenrausch 2005

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Bericht vom Emmenrausch 2005

Freitag 19.08.2005:

Treff zur Tour nach Zschopau ist die Aral Tankstelle in Radebeul Ost. Mitstreiter der Tour sind Ole/MZ TS 250 (vom Treff Dresden), Fabian/Simson S51, Felix/Simson S50, Kiene/Simson S51, Mumpitz/MZ ETZ 250, Michi/Simson S51C und Schwalbeheizer/Simson S50 (alle SCR).Erster Zwischenstopp ist bei Polo im Siemens Technopark um ein paar Hocker zu kaufen (Preis: 1,50€, Lebensdauer: 1 Wochenende). Das dauerte etwas länger weil Michi angerufen wurde. Mit einer dreiviertel Stunde Verspätung ging es dann endlich richtig los. Erstmal Richtung Freiberg. Kurz vor Freiberg noch mal ein unfreiwilliger Stopp wegen eines Telefonats. Daraufhin trennte sich Michi von uns (aus privaten Gründen) und der Rest der Truppe fuhr weiter. Nun also nonstop nach Zschopau! Auf dem Zeltplatz erwartete uns bereits Kiene der aus Wurzen gekommen war. Der Zeltplatz war dieses Mal idealerweise direkt neben dem Werksgelände, letztes Jahr musste man noch ca. 1 km vom Platz zum MZ Werk laufen. Während Mumpitz, Kiene und Schwalbeheizer die „Burg“ aufbauten, besorgten Fabian und Ole etwas zu Essen (die Dorffaschos vorm Edeka guckten zwar blöd auf die Iros und mein Outfit, haben aber zum Glück nix weiter gemacht, die Typen sind echt ne Plage in Zschopau). Am Abend wurde Tequila getrunken und ein paar Burnouts gemacht. Die Nacht war Laut. Viele fuhren mit ihren Simmis ohne Schalli oder bloß mit Krümmer rum. Ohrenstöpsel haben sich bewährt, Empfehlung für jeden der irgendwann doch mal schlafen möchte ;-)

Samstag 20.08.2005:

Der Tag des Treffens. Als Ole um 10.45Uhr immer noch nicht aufgestanden war, machte Mumpitz den „Weckdienst“. Er baute den Auspuff an seiner ETZ ab und stellte sich vors Zelt. Danach hieß es nur noch Vollgas. Lediglich Fabian lies sich damit wecken. Ole verschlief den Weckdienst zweimal (zum Henker wie kann man bei schätzungsweise 130 db weiter pennen???). Mumpitz genoss den Sound und cruiste ein bisschen übers Feld. Als dann alle munter waren ging’s auf das Gelände. Erstmal wurde der Teilemarkt aufgesucht. Danach wurde eine Werksbesichtigung gemacht. Der nette MZ „Führer“ erklärte sehr viele interessante Dinge, die 125er MZ Rahmen werden übrigens mit Maschinen von 1957 gebogen und die Fertigungstiefe des Werkes beträgt nur noch 20%, der Rest kommt von Zulieferern, meist aus Fernost. Im Werk werden eigentlich nur noch die Rahmen zusammengeschweißt und der Rest drangebaut. Ole und Schwalbeheizer machten eine Probefahrt mit der 125er SM. Ole fuhr dann noch die große Bagira. Kurz nach dem Besuch des Festes sind Fabian, Kiene und Schwalbeheizer einkaufen gefahren. Kaum kamen sie mit Bier und Grill und was man sonst noch so braucht aus dem Kaufland raus, regnete es Bindfäden. Unterwegs ist bei Fabian noch der Krümmer abgegangen (der dann im pissenden Regen mit Spanngummis befestigt wurde…es hielt zum Glück). Glücklicherweise hörte der Regen relativ schnell wieder auf. Nichts desto trotz war das Feld extrem durchgeweicht. Enduro- und Jeepfahrer hatten ihren Spaß, in dem sie auf dem Feld kreiselten und mit durchdrehenden Rädern die Wege lang fuhren. Viele Gäste haben wegen des Regens fluchtartig das Gelände verlassen, kamen allerdings nicht mehr vom Acker (vor allem die tiefergelegten Karren, sehr zur Belustigung der vielen Zuschauer). Ein Jeep musste als Zugfahrzeug herhalten. Abends war einfach nur noch Party angesagt außerdem gesellte sich Felix noch zu uns.
Wir feierten mit den netten Chemnitzer Nachbarn, die dem Simson Team Chemnitz Süd angehörten. Dann gings noch mal ins Werksgelände wo wir dann im Partyzelt viel Spaß hatten…

Sonntag 21.8.2005:

Nach einer wunderbaren Nacht hetzte Ole gleich wieder zum Probefahrstand um noch mal mit der Bagira zu fahren. Glücklich und Zufrieden kam er zurück. Nach dem wir gefrühstückt hatten, und Ole die TS von der Werkstatt geholt hat (Kupplungsschaden) wurde das Zelt abgebaut und wir traten die Heimreise an. Kiene verließ uns beim Abzweig Richtung Leipzig. Nach einem Zwischenstopp ging es dann nach Hause. Noch fix beim Schwalbeheizer das Zelt aufgehangen und dann ist auch der Rest vom SCR nach Hause gefahren. Ole hat sich im Elbepark von uns verabschiedet.

Fazit: Der Emmenrausch ist ein geniales Treffen mit viel Nostalgie. Das eigentliche Treffen ist ja eher auf dem Zeltplatz. Da ist immer Stimmung. Eigenbauten und Fahrkünste werden (meist zum Leidwesen der Motoren) zur Schau gestellt.

Im Werksgelände selbst gibt’s Teilemarkt, Werksbesichtigungen, Probefahrtmöglichkeiten, Fressbuden, ne Endurostrecke wo man auch mit eigenem Bike fahren kann, Streetfightershows, Live-Bühne, Partyzelt und vieles mehr. Sehenswert ist auch immer der Besucherparkplatz, wo viele schöne MZ, Simmen und andere Zweiräder sich zur Schau stellen (siehe Bilder).

Verlustliste:

Hat uns sehr verwundert, da bei der ca. 1400km langen Ostseetour eigentlich nix passiert ist, bei diesem kleinen 140km Hüpfer jedoch jede Menge kaputt gegangen ist…

by Schwalbeheizer und Fabian